Meine Frau habe ich durch das DDR-Jugendmagazin "Neues Leben" kennengelernt und von sehr weit her, aus Košice geholt.

Zu Ostern gibt es den Brauch, dass die Männer/Jugendlichen die Frauen/Mädchen mit Wasser oder Parfüm besprenkeln, damit sie das ganze Jahr über frisch und duftend bleiben. Eine brutale Form davon habe ich mal in einem Dorf südlich der Hohen Tatra erlebt, wo ein junger Mann einen 10-Liter-Eimer über seiner Freundin ausgoß.

So sieht ein slowakisches Osterfrühstück aus


Falls mal jemand ein typisch slowakisches Gericht (brýndzové halušky, zu deutsch ungefähr: Schafskäse-Nockerln) ausprobieren möchte:

Erforderlich: 500 g geschälte Kartoffeln, 300 g feines Mehl, Salz, 250 g Schafskäse, 60 g Zwiebeln, 80 g geräucherten Speck, Dill, Schnittlauch

Zubereitung: Die rohen geschälten Kartoffeln reiben und mit Mehl und Salz mischen. Den Teig auf ein Hackbrett geben und mit einem Messer in kochendes gesalzenes Wasser schütten. Die gekochten Nockerln herausnehmen, mit Schafskäse mischen und gebratene Zwiebel darüber streuen. Die Zwiebel wird mit klein geschnittenen Speckwürfeln geröstet.
Eine andere Methode ist, den gerührten Schafskäse über die Nockerln zu streuen, darauf die gerösteten Speckwürfel schütten.
Statt Zwiebel kann auch klein geschnittener Dill und Schnittlauch zugefügt werden.
Mit saurer Milch servieren.




Bahnhofsvorplatz Košice



 

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